Das TRIO SCHMUCK besteht aus folgenden Musikern:

Sayaka Schmuck, Klarinette

Barbara Buntrock, Viola und Violine

Ken Schumann, Viola und Violine

Malwind Sosnowski, Viola und Violine

Benyamin Nuss, Klavier

Daniel Heide,  Klavier

Andreas Hering,  Klavier

Martin Klett,  Klavier

Katharina Sellheim, Klavier

 

Barbara Buntrock wurde in Wuppertal geboren. Es ist die Poesie des Klangs, die Barbara Buntrock in ihren Konzerten sucht: Jedem Ton seine Bestimmung zu verleihen, und einen Ausdruck zu finden, der das Publikum berührt. Barbara Buntrock erhielt ihren ersten Violinunterricht im Alter von fünf Jahren und entdeckte erst später ihre Liebe zur Viola. Sie studierte bei Werner Dickel, Barbara Westphal, Heidi Castleman, Tabea Zimmermann und Lars Anders Tomter. Sie ist Preisträgerin mehrerer internationaler Wettbewerbe und konnte als jüngsten Erfolg im Juni 2012 den 2. Preis beim Tokyo International Viola Competition verzeichnen. Ihre Heimatstadt Wuppertal verlieh ihr außerdem 2008 den Von der Heydt- Förderpreis, mit dem die »stetige musikalische Entwicklung und Reifung einer jungen Künstlerpersönlichkeit«, sowie ihre »hohe Musikalität und ihr ausdruckstarkes, klangsinnliches Spiel« gewürdigt wurden. Barbara Buntrock war als 1. Solobratschistin im Gewandhausorchester Leipzig tätig bevor sie diese Anstellung zu Gunsten ihrer solistischen und kammermusikalischen Projekte wieder aufgab. Seit Oktober 2015 ist sie als Professorin für Viola an der Robert Schumann Hochschule in Düsseldorf tätig. Sie spielt eine Viola erbaut von Antonio Mariani, Pesaro, ca. 1650. www.barbarabuntrock.com

Ken Schumann wurde in der Nähe von Köln in eine Musikerfamile geboren. Als Vierjähriger begann er mit dem Violinspiel und gab im Alter von 10 Jahren sein Debüt mit Orchester. Seine Violinausbildung erhielt er bei Zakhar Bron, Thomas Brandis und Heime Müller. Weitere wichtige Impulse erhielt er von Pinchas Zukerman und Gerhard Schulz. Als mehrfacher 1. Preisträger von internationalen Wettbewerben hat er sich als Geiger einen Namen gemacht. Ken war Teilnehmer des Kammermusikkurses der „Kronberg Academy“ und des „Internationalen Violinmeisterkurses Keshet Eilon“ in Israel. Sein Interesse an der Barockmusik vertiefte er 2001 bei einem Workshop für Alte Musik bei Fanzjosef Maier. Er wurde sowohl mit dem Sparkassen-Förderpreis des Rheinischen Sparkassen- und Giroverbandes als auch von der Stadt Pulheim mit dem „Kulturpreis“ ausgezeichnet. Ken war Stipendiat der „Jürgen-Ponto Stiftung“, der „Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung“, der Villa-Musica Mainz sowie der „Oscar und Vera Ritter-Stiftung“. Als Mitglied des renommierten „Schumann Quartetts“ ist er regelmäßig in allen großen Sälen sowie auf Festivals der Welt zu Gast.  www.schumannquartett.com

 

Ernsthaft, gewitzt, grenzenlos neugierig – das ist die Geigerin Malwina Sosnowski. Als Schweizerin mit polnischen Wurzeln wuchs sie in Basel auf und wurde an Talentschmieden gefördert. Ihren Bachelor of Music erhielt sie vom Curtis Institute in Philadelphia, ihr Konzertexamen schloss sie 2013 an der Hochschule der Künste Bern beim Solisten und Jazzgeiger Benjamin Schmid mit Auszeichnung ab. Begegnungen mit Hillary Hahn, Andras Schiff, Ana Chumachenco und Schlomo Mintz gaben ihr weitere wichtige Impulse. Heute ist sie an Meisterkursen als Assistentin von Benjamin Schmid tätig. Malwina konzertiert als Solistin mit dem Deutschen Kammerorchester Berlin, dem Basler Sinfonieorchester, dem Zürcher Kammerorchester in der Philharmonie Berlin, der Tonhalle Zürich oder der Shanghai Opera. Als begeisterte Kammermusikerin wird sie zu den Festivals von Gstaad, Menton oder Verbier eingeladen, konzertiert auf der Geige und Bratsche u.a. mit „Spark – die klassische Band“, dem Vogler Quartett, Louis Schwizgebel-Wang oder Ramon Jaffé. Für den Kinofilm Shana – The Wolf’s Music“ spielte Malwina 2015 den Geigenpart ein (SUISA Filmmusikpreis 2015). Malwina Sosnowski spielt eine Lorenzo-Storioni- Violine aus dem Jahre 1786. www.malwinasosnowski.com

 

Benyamin Nuss, geboren 1989 in Bergisch Gladbach, erhielt seinen ersten Klavierunterricht im Alter von 6 Jahren. Inspiriert und gefördert wurde er dabei von seinem Vater, dem Posaunisten Ludwig Nuss, und dessen Bruder Hubert, einem Pianisten – beides international renommierte Jazzmusiker und Komponisten. So wuchs Benyamin nicht nur mit Musik unterschiedlicher Genres auf, sondern macht bis heute Klassik und Jazz regelrecht zu seiner Passion. Ab 2008 studierte er an der Musikhochschule Köln bei Prof. Ilja Scheps und ist seit 2010 exklusiv bei dem weltweit renommierten Klassiklabel Deutsche Grammophon unter Vertrag. Sein Debütalbum „Nuss plays Uematsu“ mit Videospielmusik im klassischen Kontext schaffte es aus dem Stand in die Klassikcharts. Benyamin konzertiert weltweit in den schönsten Konzerthäusern u.a. mit dem Stockholm Philharmonic Orchestra, Tokio Philharmonic Orchestra, Kanazawa Philharmonic Orchestra, Chicago Pops Orchestra, WDR-Rundfunkorchester, Deutsche Radiophilharmonie und zahlreichen weiteren Orchestern. www.benyaminnuss.com

Andreas Hering studierte Klavier bei Prof. Stephan Imorde und Prof. Matthias Kirschnereit in Rostock und absolvierte dort im Jahr 2012 sein Konzertexamen „mit Auszeichnung“. Während des Studiums gewann er Preise bei nationalen und internationalen Wettbewerben wie dem internationalen Klavierwettbewerb der Weidener Max-Reger-Tage, dem europäischen Klavierwettbewerb „A.Speranza“ in Taranto und dem Internationalen Klavierwettbewerb „Cuidad de Carlet“ in Spanien. Beim Deutschen Musikwettbewerb 2008 wurde er mit einem Stipendium ausgezeichnet und nahm anschließend an der 53. und 54. Bundesauswahl Konzerte Jünger Künstler des deutschen Musikrates teil. Andreas Hering war darüber hinaus Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes und der Jütting-Stiftung Stendal. Als Solist und Kammermusiker gastierte bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern den Ludwigsburger Schlossfestspielen, dem Mosel Musikfestival, den Weidener Max-Reger-Tagen, den Kasseler Musiktagen und dem Nordhessischen Kultursommer. 2007 debütierte er mit Brahms 1.Klavierkonzert in der Kölner Philharmonie. Beim Bayerischen Rundfunk nahm er Klavierwerke von Reger, Brahms und R.Schumann auf. Gemeinsam mit Isang Enders liegt eine CD mit dem Gesamtwerk für Cello und Klavier von R.Schumann und Isang Yun beim Label Berlin Classics vor, beim Label Castigo erschien kürzlich eine Solo CD mit Werken von Max Reger und einer Ersteinspielung mit Werken von Fürst Ernst Ludwig von Hessen. Andreas Hering unterrichtet an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig und ist seit 2012 an der städtischen Musikschule Iserlohn tätig. www.andreashering.de

 

Daniel Heide, geb. in Weimar, begann im Alter von 5 Jahren mit dem Klavierspiel an der Spezialschule für Musik „Belvedere“ seiner Heimatstadt. Nach 5 Jahren entzieht er sich jedoch dem vorgezeichneten Weg eines musikalischen Wunderkindes und unterbricht seine pianistische Ausbildung. Er tauscht das Klavier mit dem Schlagzeug und sucht sportliche Herausforderungen in einem Radsportteam. Die Rückkehr ans Klavier mit 17 Jahren erfolgt überraschend, nun aber beflügelt durch einen ganz persönlichen Zugang zur Musik. Inzwischen widmet er sich ausschliesslich dem Konzertieren als Liedbegleiter und Kammermusiker. Er musiziert dabei mit Sängern wie Stella Doufexis, Ingeborg Danz, Christoph Pregardien, Simone Kermes, Britta Schwarz, Roman Trekel, André Schuen, Tobias Berndt sowie eine Vielzahl von Instrumentalsolisten. Er ist Begründer der Liederabendreihe „Der lyrische Salon“ auf Schloss Ettersburg bei Weimar wo seit Mai 2011 monatlich Liederabende unter seiner künstlerischen Leitung stattfinden.

 

Martin Klett hat sich in den vergangen Jahren als Klaviersolist und Kammermusiker einen Namen gemacht. Seitdem er im Jahr 2008 beim Deutschen Musikwettbewerb und beim Internationalen Johannes-Brahms-Wettbewerb als Sieger hervorging, ist er gern gesehener Gast renommierter Konzertreihen und internationaler Musikfestivals in Europa und Asien. Als gefragter Kammermusiker tritt Martin Klett regelmäßig mit namhaften Musikern auf, viele davon ARD- und ECHO-Preisträger oder Konzertmeister bzw. Solobläser bedeutender Orchester. Zahlreiche Radiomitschnitte sowie bislang sieben CDs präsentieren Martin Kletts umfangreiches Schaffen. Aktuelle Kammermusikeinspielungen wurden hochgelobt von Fachzeitschriften wie Rondo und The Strad. Geboren 1987, erhielt Martin Klett im Alter von sechs Jahren seinen ersten Klavierunterricht und studierte bei Prof. Konrad Elser in Lübeck und Pascal Devoyon in Berlin. Weitere Impulse durch Elisabeth Leonskaja, Pascal Devoyon, Leon Fleisher, Gerhard Schulz und Walter Levin runden seine musikalische Entwicklung ab. Als leidenschaftlicher Pädagoge gibt er Meisterkurse in Asien und unterrichtet als Dozent für Klavier an der Hochschule für Musik Leipzig. Im Jahre 2008 gründete er das Cuarteto SolTango, welches auf höchstem kammermusikalischen Niveau Tango Argentino konzertant präsentiert und damit renommierte Klassikpodien, -festivals und Kultursender aufmischt. www.martinklett.com

Die Pianistin Katharina Sellheim zeichnet sich durch musikalische Vielseitigkeit aus und wird als Solistin, Kammermusikerin und Liedbegleiterin engagiert. Sie ist regelmäßig auf internationalen Festivals zu Gast wie zuletzt beim Beethoven-Fest Bonn, dem Schleswig-Holstein Musikfestival, den Tiroler Festspielen, dem Heidelberger Frühling, dem Festival Saksa Kevad und zahlreichen anderen. Katharina Sellheim ist Klavierpartnerin renommierter Künstler. Dietrich Fischer-Dieskau engagierte sie für die Begleitung der Konzerte seiner Meisterkurse in Sankt Paul mit Mörike- und Goethe-Liedern von Hugo Wolf. Die begeisterte Kammermusikerin konzertiert regelmäßig im Duo Sellheim zusammen mit ihrem Bruder Konstantin Sellheim, Viola, bei den Münchner Philharmonikern, im Sellheim-Kuti-Trio und mit ihrem Klaviertrio Hannover – mit einem Debüt in der Elbphilharmonie in Hamburg im September 2018. Ihre Auftritte werden als Rundfunk- und Fernsehaufnahmen beim NDR, WDR und BR mitgeschnitten, ihre CDs sind im Handel erhältlich. Neben ihrer Konzertlaufbahn gibt Katharina Sellheim ihr Wissen gern als Dozentin weiter. Sie lehrte bei Meisterkursen in Estland, China u.a. und folgte der Einladung zu einer Gastdozentur der Barenboim-Said Foundation.  Außerdem setzt sich die Pianistin ebenso gern im Rahmen des Projektes „Rhapsody in School“ für Musikvermittlung ein. www.katharina-sellheim.de